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Zwei Australier überleben 5 Tage im Auto – umzingelt von Krokodilen

Zwei Australier überleben 5 Tage im Auto – umzingelt von Krokodilen

So haben sich die beiden Australier ihren Angeltrip nicht vorgestellt. Er endete auf dem Dach ihres Autos, wo sie 5 Tage lange ausharren mussten – aus Angst vor Krokodilen.

Steckengeblieben im Nordwesten Australiens

Der 37-jährige Beau Bryce-Maurice und sein 19-jähriger Freund Charlie Williams hatten wohl das schlimmste Abenteuer ihres Lebens. Begonnen hat es mit einem Angeltrip. Geendet mit 4 Nächten voller Todesangst. Im Nordwesten Australiens – etwa 100 km von Broome entfernt – blieben die beiden Männer und ihr Hund mit ihrem Allrad-Fahrzeug in einem Sumpf stecken. Die Männer versuchten den Wagen aus dem Matsch zu befreien – ohne Erfolg.

Schnell realisierten sie, dass sie nicht die einzigen waren. Das Auto war umzingelt von Krokodilen!

5 Tage in den Sümpfen

Die Australier warteten auf Hilfe, wussten allerdings nicht, ob diese auch wirklich kommen würde. In der Zwischenzeit mussten sie sich selbst eine Lösung überlegen. Sie flüchteten auf das Dach ihren Fahrzeuges, um den Krokodilen zu entkommen. Glücklicherweise hatten sie eine Plane, mit der sie sich vor der Sonne schützen konnten. Das Thermometer stieg auf bis zu 40 Grad.

Verpflegung

Zum Glück hatten die beiden Männer genug Vorräte für ihren Angeltrip eingeplant. Sie hatten ausreichend Essen und Wasser. Dennoch mussten sie ihre Vorräte gut rationieren, da sie nicht wussten, wann Hilfe kommen würde. Vor allem die Hitze machte ihnen zu schaffen und lies das vorhandene Wasser rasch schwinden.

Hilferuf

Abgeschnitten von der Welt, ohne jegliche funktionierende Kommunikationsmitteln, mussten die beiden Freunde einen Weg finden, um Hilfe zu rufen. Sie versuchten beispielsweise mit einem Spiegel, die Aufmerksamkeit von Flugzeugen zu bekommen. Leider waren sie zu weit entfernt. Sie planten, ihre Autoreifen zu verbrennen, um auf sich aufmerksam zu machen oder mit Gurten SOS-Buchstaben in den Sumpf zu legen.

Sie fürchteten das schlimmste: “Bereits am ersten Tag haben wir mit einem Videotagebuch begonnen, für den Fall der Fälle, dass wir sterben würden. So hätten uns die Leute wenigstens glücklich gesehen.”

Die Rettung

Am 5. Tag hatten sie kein Essen mehr und nur noch zwei ihrer 48 Flaschen Wasser.

Glücklicherweise hatte Brooms Polizei mit Hilfe der örtlichen Gemeinden bereits seit Tagen nach vermissen Jugendlichen gesucht. Ein Hubschrauber von einer nahegelegenen Bohrinsel, der sich der Polizei angeschlossen hatte, entdeckte die Lichtblitze und führte die Retter zu den beiden Männern.

Die örtliche Polizei bestätigte, dass das Gebiet von Krokodilen befallen sei. Die Männer konnten ihre Erleichterung kaum in Worte fassen, nachdem sie tagelang mit der Angst leben mussten, nie wieder nach Hause zu können.

Mehr über Krokodile in Australien erfahrt ihr hier: Krokodile in Australien

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