Start Australien entdecken Die 10 unbekanntesten Australien Surfspots

Die 10 unbekanntesten Australien Surfspots

Die 10 unbekanntesten Australien Surfspots

Australien ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre, unglaubliche Vielfalt und einige der besten Surfspots der Welt. Doch Jahr für Jahr reisen immer mehr Backpacker nach Australien, um sich ein eigenes Bild davon zu machen. Surfspots wie Bondi Beach sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Und auch entlegenere Strände genießen immer mehr an Beliebtheit. Doch kein Grund zur Sorge: Wir haben die 10 unbekanntesten Australien Surfspots ausfindig gemacht, an denen du den Touristenmassen entkommst – plus 4 Bonus-Spots, die du 2026 unbedingt kennen solltest.

Noosa, Tea Tree Bay (QLD)

Vom Parkplatz im Nationalpark folgst du einem kleinen Weg durch dichten Wald, bis du nach 500 Metern an der Tea Tree Bay ankommst. Halte die Augen offen – du wirst mit Sicherheit dem ein oder anderen Koala begegnen.

Die besten Surfbedingungen hast du bei einer Strömung aus nordöstlicher Richtung und bei südlichem Wind.

  • Level: Anfänger bis fortgeschritten
  • Wellentyp: Point Break
  • Beste Reisezeit: Februar–April und August–Oktober

Gold Coast, Currumbin, (QLD)

Etwas weiter nördlich der bekannteren Surfspots Kirra, Coolangatta oder Snapper Rocks findest du Currumbin – ein entspanntes, kleines Örtchen abseits der Touristenmassen.

Strömung und Wellen können sehr stark werden, weshalb hier nur mit Erfahrung gesurft werden sollte. In der Gegend gibt es weitere tolle Surfspots.

  • Level: fortgeschritten
  • Wellentyp: sandiger Grund am Fluss-Auslauf
  • Vorsicht: sehr starke Strömungen

Byron Bay, Tallows Beach (NSW)

Auch wenn der Tallows Beach nicht unbedingt zu den verlassensten Orten gehört, wollen wir ihn dir trotzdem nicht vorenthalten. Nicht weit vom Leuchtturm entfernt befindet sich der Strand, der durch die Bucht vom Nordost-Wind geschützt ist. Byron Bay an sich ist großartig. Hier triffst du auf eine entspannte Surfkultur und eine einzigartige Hippie-Atmosphäre.

The Pass ist ebenfalls ein beliebter Surfspot in Byron Bay, besonders bei Longboardern. Der Spot bietet leichte Wellen für Anfänger sowie kräftigere Wellen für erfahrene Surfer.

  • Level: Anfänger bis fortgeschritten (Longboard-Paradies)
  • Wellentyp: Right-hand Point Break
  • Beste Reisezeit: März–Mai und September–November

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Coffs Harbour, Macauleys (NSW)

Am besten machst du dich morgens auf den Weg hierher. Alternativ kannst du deinen Camper in der Nähe parken – allerdings nicht direkt auf dem Parkplatz davor, da du sonst Ärger mit den Rangern bekommen kannst. Die Wellen hier sind sanft und perfekt für Anfänger geeignet.

  • Level: Anfänger
  • Wellentyp: sanfte, küstennahe Wellen

Forster, Boomerang Beach (NSW)

Der große, weite Boomerang Beach bleibt wohl jedem lange in Erinnerung. Dieser Surfspot ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Halte Ausschau nach Delfinen, die sich gerne mal die Wellen mit anderen Surfern teilen.

  • Achtung: die Sandbänke bewegen sich stark – lange Rides nicht garantiert
  • Level: Anfänger bis fortgeschritten
  • Highlight: Delfin-Sichtungen häufig

Lorne (VIC)

Westlich von Torquay und dem berühmten Bell’s Beach, an dem die World Surf League stattgefunden hat, befindet sich das magische Lorne. Hier schlägt jedes Surferherz höher – und obendrauf kannst du ganz in der Nähe ausgezeichneten Fisch essen!

Bells Beach ist ein weltbekannter Spot, an dem jährlich der Rip Curl Pro ausgetragen wird. Perfekt für erfahrene Surfer mit kräftigen Wellen und kraftvollen Swells.

Torquay in der Nähe ist die Wiege einiger der größten Surfmarken und das Tor zur Great Ocean Road – ideal für alle Surferniveaus. Hier befindet sich auch das Surf World Museum, das die Geschichte des Surfens in Australien feiert.

  • Beste Reisezeit: März–Mai
  • Level: Anfänger bis fortgeschritten

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Margaret River, Supertubes (WA)

Für Anfänger zwar nicht geeignet, für Fortgeschrittene allerdings ein wahres Paradies. Erholen kannst du dich in einem kleinen Café ganz in der Nähe. Im März findet das Margaret River Pro statt. Dort kannst du einige der weltbesten Surfer beobachten.

The Box ist ebenfalls ein legendärer Surfspot in der Nähe von Margaret River, mit kraftvollen und hohlen Wellen für die erfahrensten Surfer.

  • Level: fortgeschritten bis Profi
  • Wellentyp: powerful Reef Break
  • Bonus: erstklassige lokale Weine!
  • Beste Reisezeit: April–Oktober (Trockenzeit)

Scarborough, Triggs Beach (WA)

Triggs Beach ist zwar kein Geheimnis mehr, dennoch solltest du hier einen Stopp einlegen, wenn du auf dem Weg nach Perth bist. Für alle Bierkenner: Die Brauerei Little Creatures befindet sich in Fremantle ganz in der Nähe.

  • Level: Anfänger bis fortgeschritten
  • Beste Reisezeit: April–Oktober (Winterswell aus S–SW ist am regelmäßigsten)
  • ⚠️ Vorsicht bei seitlichen Strömungen: bleib in Sichtweite der Lifeguards und schwimme nicht über die roten und gelben Flaggen hinaus

Exmouth, Dunes (WA)

Die Wahrscheinlichkeit, dass du hier ganz für dich allein bist, ist ziemlich hoch! Weit weg von allem und jedem – mal abgesehen von ein paar Haien.

Falls du etwas Abwechslung brauchst: Im ganzen Cape Range National Park findest du unglaublich schöne Strände mit tollen Schnorchelspots und Wanderrouten durch Yardie Creek. Natur pur!

  • Achtung: einsamer Spot – bring Wasser & Sicherheitsausrüstung mit
  • Level: fortgeschritten
  • Highlight: Ningaloo Reef (Schnorcheln, Whale Sharks)

Broome, Cable Beach (WA)

Der letzte Surfspot auf unserer Liste ist wohl der abgelegenste – und die letzte Möglichkeit zum Surfen, bevor du wieder an der Ostküste landest. Das Wasser hier beträgt unglaubliche 28 °C. Hier findest du kleine Wellen, niedriges Wasser und einen Sandstrand – ein Paradies für Anfänger!

  • Wassertemperatur: 28 °C, ganzjährig warm
  • Level: Anfänger
  • Highlight: Kameltrekking am Strand bei Sonnenuntergang

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Bonus: 4 legendäre Spots, die du 2026 nicht verpassen darfst

Bondi Beach, Sydney (NSW)

Bondi Beach, nur wenige Kilometer vom Zentrum von Sydney entfernt, ist einer der bekanntesten und ikonischsten Strände Australiens. Auch wenn er nicht mehr als „Geheimtipp“ gilt, ist er der ideale Ort, um mit dem Surfen zu beginnen.

Die Wellen sind meist von mittlerer Größe, perfekt für Anfänger und Mittelstufe. Die besten Wellen findest du im Zentrum und im Süden des Strandes, wo Riff- und Sandbank-Breaks gute Lefts und Rights erzeugen.

  • Level: Anfänger bis Mittelstufe
  • Wellentyp: Beach Break
  • Highlight: Surfschulen und lokale Kultur

Snapper Rocks, Gold Coast (QLD)

Snapper Rocks ist ein Point Break, der für seine außergewöhnlichen Tubes berühmt ist. Der Swell formt lange Barrels, die perfekten geraden Sektionen für erfahrene Surfer, die nach Adrenalin suchen. Snapper ist nur für erfahrene Surfer geeignet.

  • Level: Profi
  • Wellentyp: Point Break (Superbank – Rides über mehrere hundert Meter!)
  • Beste Reisezeit: März–Mai (Herbst in Australien)

Wettkämpfe: Snapper Rocks ist berühmt dafür, der erste Stopp der Quiksilver Pro Gold Coast (World Surf League) zu sein, meist im März. Während des Events ist die Atmosphäre elektrisierend: Kampfrichter am Wasser, Tribünen entlang des Strandes und Fans aus aller Welt.

Cape Woolamai, Phillip Island (VIC)

Auf Phillip Island gelegen, ca. 2 Stunden von Melbourne entfernt, ist Cape Woolamai einer der kraftvollsten Surfspots in Victoria.

  • Level: Mittelstufe bis fortgeschritten
  • Wellentyp: Beach Break
  • Wellen: schnell, kraftvoll und manchmal hohl

Die Bedingungen können sehr technisch werden, besonders bei großem Swell. Ein exzellenter Spot, wenn du eine authentische Erfahrung suchst.

Marrawah, Westküste von Tasmanien

Marrawah ist bekannt für seine kraftvollen Reef Breaks und die exponierten Beach Breaks, die den Swells des Südlichen Ozeans ausgesetzt sind. Die Haupt-Sessions finden bei „Hells Gates“ (Reef Break) und „The Pass“ (Beach Break) statt, mit hohlen Wellen, die besonders für erfahrene Surfer geeignet sind.

  • Beste Reisezeit: März–Mai und September–November, wenn der Winter-Swell (S–SW) am regelmäßigsten ist
  • Wassertemperatur sehr kalt (12–16 °C): dicker Neoprenanzug 4/3 mm oder 5/4 mm + Kopfhaube in der Winterzeit empfohlen, um Hypothermie zu vermeiden

Risiken des Surfens in Australien

Australien hat definitiv die besten Surfspots der Welt, aber sie sind nicht ganz ungefährlich. Beim Surfen muss man wachsam sein und sich gut über die Wetterbedingungen und die Umgebung informieren, in der man surfen will. Am besten redet man mit den Einheimischen, die einen auf besondere Gefahren vor Ort hinweisen können (Felsen, Gezeiten, Haie usw.).

Haie lieben warme Gewässer und flache Stellen genauso wie Surfer. Ihr müsst also lernen, euch das Revier zu teilen. Macht euch aber nicht zu viele Sorgen, denn Angriffe sind selten. Beim ersten Mal, wenn ihr eine Finne seht, werdet ihr wahrscheinlich in Panik geraten. Ihr werdet wahrscheinlich nicht sofort den Unterschied zwischen einer Hai- und einer Delfinflosse erkennen, aber das kommt mit der Zeit!

Surfen kann ein risikobehafteter Sport sein – Verletzungen und Notfälle sind nicht selten. Eine gute Reiseversicherung ist unerlässlich. CAREMED deckt auch Wassersport-Aktivitäten wie Surfen ab.

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Beste Saison je nach Region

Die beste Zeit zum Surfen variiert je nach Region. Hier ein Überblick:

RegionIdeale SaisonBesonderheiten
WA & SAApril–OktoberWinterswell, kräftigere Wellen
VICMärz–Mai, Sept–NovAngenehme Temperaturen, moderate Crowd
NSWMärz–Mai, Sept–NovÜbergangs-Swell, gute Sichtbarkeit
QLDFeb–April, Aug–OktRegenzeit meiden (Nov–Jan), kleinere Wellen
TASMärz–Mai, Sept–NovWeniger Menschen, kalte, aber klare Bedingungen
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