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Kangaroo Dundee – Der Mann, der kleine Kängurus rettete

Kangaroo Dundee – Der Mann, der kleine Kängurus rettete

Chris Barnes Brogla – ein Name, den man sich merken sollte. Erst kreierte er einen Online-Hype, dann folgte eine BBC-Reportage. Wieso? Ganz einfach: Er rettet Känguru-Babys. Wir wollen euch die Geschichte des Kangaroo Dundee nicht vorenthalten.

Zufluchtsstätte für Kängurus

Seit seiner Kindheit interessierte sich Chris für das berühmteste Tier Australiens: das Känguru. Heute widmet er ihnen sein Leben. Er rettet Känguru-Babys, nimmt und peppelt sie auf – und lässt sie wieder frei. Im sogenannten Kangaroo Sanctuary – einer Zufluchtsstätte für Kängurus – nimmt er die kleinen Waisen-Kängurus auf als wären es seine eigenen Kinder. Mindestens sechsmal täglich füttert er die kleinen Beuteltiere.

Außerdem geht er mit ihnen durch den Busch spazieren. Die kleinen Kängurus folgen ihm, als sei er ihre Mutter. Er bringt ihnen bei, wie man auf Toilette geht und wie man springt. Chris benutzt einen Kissenbezug als Beutelersatz. Um die Kängurus möglichst detailgetreu zu imitieren, beobachtet er die Erwachsenen und versucht sie dann so gut es geht nachzumachen.

Der Kangaroo Dundee Chris kümmert sich ganz allein um das Kangaroo Sanctuary. Er gründete es vor mehr als 20 Jahren und finanziert es durch Gelegenheitsjobs. Er reinigte und reparierte zum Beispiel Busse. Er persönlich gibt kaum Geld aus. Er lebt in einem Schuppen mitten in der Wildnis in der Nähe von Alice Springs – ohne fließendes Wasser, ohne Strom und ohne Toilette.

Kangaroo Dundee: Eine Reportage auf BBC

Wir selbst sind über eine BBC-Reportage über die faszinierende Arbeit von Chris gestoßen. Die Reportage, die bereits 2013 ausgestrahlt wurde, erreichte bisher mehr als 1,8 Millionen Zuschauer. Daraufhin erhielt Chris allerhand Heiratsanträge. Es dauerte nicht lange, bis Chris ein Star wurde – sowohl in Großbritannien als auch in seiner Heimat Australien.

Der britischen Zeitung „The Times“ erzählte er, dass er sich um die Kängurus kümmert als seien es seine eigenen Kinder. Wenn er ein verwundetes Kängurubaby am Straßenrand sieht, nimmt er es bei sich auf und kümmert sich um das Baby – bis es bereit ist, wieder eigenständig zu leben.

Wir wollen euch die Reportage nicht vorenthalten. Hier findet ihr ein paar Auszüge:

Auf der folgenden Webseite kannst du übrigens spenden oder eine Tour buchen: www.kangaroosanctuary.com

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