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Deutscher Backpacker überlebt, indem er Fliegen isst

Deutscher Backpacker überlebt, indem er Fliegen isst

Es ist zwar schon etwas länger her, aber trotzdem eine Meldung wert: Die ungewöhnliche Geschichte eines deutschen Backpackers, der überlebte, weil er sich im Australischen Outback von Fliegen ernährte. Mit seinen 26 Jahren macht er sich von Sydney zu Fuß auf den Weg zum Uluru – das sind mehr als 4.000 Kilometer. Doch auf halbem Weg machte seine Reise eine fast tragische Wendung. Nachdem er bereits einen Monat das Australische Hinterland auf dem Weg zum wohl bekanntesten Berg Australiens durchwanderte, hat sich der junge Backpacker verlaufen. 10 Tage lang versucht er wieder auf den richtigen Weg zu gelangen.

Daniel Dudzisz, ein 26-jähriger deutscher Backpacker, wurde die Flut des Barcoo Rivers zwischen Windorah und Jundah (Western Queensland) beinahe zum Verhängnis. Auf dem Weg von Sydney zum Uluru verlief er sich und wurde erst 10 Tage später in der Nähe von Coopers Creek von zwei Australiern gefunden. Erstaunlicherweise gesund und wohlauf. Nachdem er seine Essensration nach nur kurzer Zeit aufgebraucht hatte, blieb ihm nichts anderes übrig als sich von Fliegen zu ernähren. Darüber machte er vor dem Polizisten sogar Witze: Er hatte niemals Hunger bei all den Fliegen im Outback. Zudem lieferten sie ihm richtig viel Eiweiß. Der Polizist konnte es nicht fassen.

Daniel gab zu, dass sein Wanderung “hardcore” war. Allerdings war er zuvor zwei Jahre obdachlos und fühlte sich dem Abenteuer gewachsen. Zum Glück berichtete er zuvor den Behörden von seiner Reise und blieb mit ihnen in regelmäßigem Kontakt für den Fall der Fälle, dass er Probleme bekommen würde.

Als die Behörden nichts von Daniel hörten, wurde die Polizei alarmiert. Diese suchten mit Helikoptern nach dem verloren gegangenen Backpacker – allerdings ohne Erfolg. Letztendlich sind zwei Radfahrer mitten im Busch auf den jungen Mann gestoßen.

Daniel will seine Reise fortführen, allerdings versprach er, dass er von nun an den ausgeschriebenen Wegen folgen würde. Er wollte keine ärztliche Behandlung und bereut es, dass die Polizei nach ihm suchen lies.

 

Quelle: www.dailymail.co.uk